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Die 5 TPM-Ideale und wie sie Ihr Unternehmen profitabler machen

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Ein Unternehmen steht stets im Spannungsfeld zwischen Stabilität und Instabilität.

Wie ist das zu verstehen?

Stabilität:
Der anzustrebende Zustand. Nur stabile Prozesse ermöglichen profitables Wirtschaften.
Sie ist der Garant dafür, dass sich momentan Geld verdienen lässt.

Problem von Stabilität:
Sie macht Unternehmen träge und resistent gegen Veränderungen. Ein Unternehmen, das „nur“ stabil ist, wird künftig verlieren.
Je länger die Phase der Stabilität andauert, um so geringer die Veränderungsfähigkeit. Schlussendlich ist so auch kein langfristiges Überleben am Markt möglich.

Hier kommt die Instabilität ins Spiel.

Instabilität:
Jedes neue Produkt, jedes neue Verfahren, jeder neue Vertriebskanal, jeder Personalwechsel bringen Instabilität, denn diese Veränderungen führen zwangsläufig zu Unwägbarkeiten.
Instabilität ist nicht unbedingt negativ aber risikobehaftet. Instabilität führt zu Veränderungen und diese bergen Chancen für das Unternehmen.

Problem von Instabilität:
Instabilität wird leider zwangsläufig von Negativ-Ereignissen begleitet – im schlimmsten Fall in der Ausprägung von Arbeitsunfällen, Nicht-Qualität oder Störungen. Aufgrund dieser Tatsache führt Instabilität zu hohen Verlusten.
Dennoch ohne „Instabilität“ fehlen neue und innovative Produkte.

Frage

Wenn wir unser Unternehmen zum Gewinner machen wollen, müssen wir Instabilität wagen. Die Frage ist:

Wie minimiere ich alle negativen Ereignisse während solch einer instabilen Phase und wie halte ich diese kurz?

Wie erreiche ich, dass danach die neue Stabilität auf einem höheren (Wirtschaftlichkeits-)Niveau landet?

Es geht also darum Instabilität schnell zu überwinden.

Das ist genau die Stärke TPMs, denn TPM heißt Probleme lösen

nein, besser noch

Probleme gar nicht erst auftreten lassen.

Wie kann TPM ein Unternehmen profitabel machen?

TPM ist ein Instrumentarium zur schnellen und ursächlichen Problemlösung.

Das Ziel ist die Verluste, die jedes Problem mit sich bringt, zu eliminieren und so den Unternehmensgewinn stets im möglichen Maximum zu halten.
(Achtung: Ich rede hier von Verlusten, nicht von Verschwendung)

Bei TPM spricht man deswegen oft von den berühmten 3 Zeros.
Die 3 Zeros meint die Dinge, die man im Unternehmen unbedingt auf Null bringen soll, nämlich:

  • Arbeitsunfälle
  • NIO-Produkte
  • Störungen an Anlagen/Maschinen oder Prozessen

(Zero=auf Null bringen also komplett und für immer eliminieren, wenn das gelingt, sprechen wir von einem „zero-case“)

die 5 TPM-Ideale und Profit
Stabilität durch TPM

Die 5 TPM-Ideale

Daraus ergeben sich die 5 TPM-Ideale wie eine Aufforderung zur Verhinderung sämtlicher Negativ-Ereignisse und Verluste, und so werden obige 3 Zeros in Ihrem Unternehmen Realität:

  1. Profitable Unternehmenskonstitution schaffen:
    Eine inhärente Wirtschaftlichkeit erreichen. Ein Aspekt davon ist es, keine Arbeitsunfälle, Nicht-Qualitäten oder Störungen zuzulassen.

  2. Das Anwenden einer konsequenten Vorbeugungsstrategie:
    MP, PM und CM. [MP = Maintenance Prevention (wartungsfrei machen), Preventive Maintenance (vorbeugende Instandhaltung) und Corrective Maintenance (verbessernde Instandhaltung)]

  3. Einbindung aller Mitarbeiter:
    Eine beteiligende Unternehmensführung in der alle Menschen, die Mitglieder der Unternehmensgesellschaft (nicht nur die Eigentümer oder (Eigen-)kapitalgeber, sondern alle Mitarbeiter des Unternehmens), eingebunden werden.

  4. Arbeite am Konkreten:
    Haltet Euch an die Tatsachen, verlasst endlich die Meeting-, Sitzungs-, Büro- und Sonstwas-Räume und geht dahin, wo etwas passiert.
    Reden hat noch kein Problem gelöst, nur Tun.
    Das richtet sich vor allem an die Führungspersonen eines Unternehmens.
    Nur wenn Ihr die Sollzustände vor Ort kennt und weiter in die richtige Richtung treibt und dafür sorgt, dass sie eingehalten werden, wird sich das Unternehmen verbessern.

  5. Der gesunde Menschenverstand:
    Was in der Logik einfach und plausibel ist, wird von allen verstanden. Nur “Verstandenes” wird wirklich gelebt.
    Dagegen wird “Angewiesenes” irgendwie gemacht. Dinge die verstanden wurden und von denen man überzeugt ist, werden gelebt und damit mitdenkend gemacht.
    Das ist der erste Schritt vom Tun zu Engagement.

Ob es gelingt obige 5 Ideale zu leben, erkennen wir daran, dass das Unternehmen ein 3 Zero-Unternehmen wird:

– keine Arbeitsunfälle,
– keine Nicht-Qualität,
– keine Störungen.

Das Motto

Reduktion von Arbeitsunfällen, NIO-Produkten und Störungen reicht nicht.
Hier gilt ganz puritanisch:

KEINMAL UND NIE WIEDER!

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